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SUMMARY:Veranstaltungsreihe Dual Use: Schutz kritischer Infrastruktur – Was KRITIS-Betreiber und Militär voneinander lernen können
DESCRIPTION:Europa befindet sich in einem hybriden Abnutzungskrieg. Von Terror über Sabotage bis hin zu „Wegwerf-Agenten“ finden täglich staatlich gestützte Angriffe auf Länder in Europa statt. Die Folge ist eine hohe Bindung von Personal zur Sicherung verteidigungswichtiger und kritischer Infrastruktur. \nModerne Sicherheit lässt sich technisch deutlich entlasten. Insbesondere der Schutz kritischer Liegenschaften und die Perimetersicherheit können zu großen Teilen automatisiert werden. Dazu gehören physische Barrieren\, Videoüberwachung\, Einbruchmeldesysteme\, Zutrittskontrollen\, Beleuchtung sowie zunehmend robotische Systeme. Dem stehen jedoch rechtliche\, kulturelle und bürokratische Hindernisse entgegen. Staatliche wie private Betreiber stehen damit vor ähnlichen Herausforderungen und profitieren von gemeinsamen Lösungen. \nDas KRITIS-Dachgesetz und die Umsetzung von NIS2 schaffen zentrale Rahmenbedingungen. Entscheidend ist jedoch die praktische Umsetzung vor Ort: Schutz muss wirksam und wirtschaftlich tragfähig sein. Dafür braucht es Innovation ebenso wie institutionellen und unternehmerischen Mut. \nDiese Umsetzungsaufgabe ist sektorübergreifend und betrifft sowohl KRITIS-Betreiber als auch staatliche und militärische Liegenschaftsträger. Gefordert sind hochautomatisierte\, skalierbare und verlässliche Technologien zur Gefahrenabwehr und zum Schutz von Liegenschaften – zu Land\, zu Wasser und in der Luft. \nGerade im Bereich der Perimetersicherheit und Drohnenabwehr wird das Potenzial von Dual Use besonders deutlich: Technologien\, die sowohl im zivilen als auch im militärischen Kontext Anwendung finden\, ermöglichen neue Formen von Effizienz\, Skalierung und Wirkung. \nGemeinsam mit der Marienpark GmbH lädt das CNSS zum Expertenaustausch ein. Geplant ist ein Panel mit Vertretern aus Militär\, kritischer Infrastruktur\, Behörden und sicherheitsrelevanten Liegenschaftsträgern. Start-ups geben Innovationsimpulse\, zeigen technologische Möglichkeiten auf und präsentieren ihre Lösungen direkt vor Ort.
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SUMMARY:Workshop "Grand Strategy in Europe - Past\, Present\, Future"
DESCRIPTION:The event is dedicated to strategic thinking in Germany and how it can be further developed across society as a whole. Drawing on historical experience\, it analyzes current security policy challenges—from the Zeitenwende to hybrid threats—as well as international strategies. Finally\, it turns to future requirements for a comprehensive\, society-wide approach to strategy formation. Experts from academia\, politics\, the military\, and industry will discuss key questions concerning the strategic capacity of Germany and Europe. The event is structured into three thematic blocks: \n\n“Strategy Yesterday” examines historical patterns of strategic decision-making;\n“Strategy Today” analyzes current strategies of other states and Germany’s role;\n“Strategy Tomorrow” discusses future requirements for a whole-of-society approach to strategy formation\, incorporating technology\, industry\, and politics
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SUMMARY:Workshop "Grand Strategy - Gestern\, Heute\, Morgen“
DESCRIPTION:Die Veranstaltung widmet sich dem strategischen Denken in Deutschland um wie es gesamtgesellschaftlich weiterentwickelt werden kann. Ausgehend von historischen Erfahrungen werden aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen – von der Zeitenwende bis hin zu hybriden Bedrohungen – sowie internationale Strategien analysiert. Abschließend richtet sich der Blick auf zukünftige Anforderungen an eine gesamtgesellschaftliche Strategiebildung. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft\, Politik\, Militär und Industrie diskutieren dabei zentrale Leitfragen zur strategischen Handlungsfähigkeit Deutschlands und Europas. Die Veranstaltung ist in drei thematische Blöcke gegliedert:\n\n„Strategie Gestern“ beleuchtet historische Muster strategischer Entscheidungsfindung;\n„Strategie Heute“ analysiert aktuelle Strategien anderer Staaten und die Rolle Deutschlands;\n„Strategie Morgen“ diskutiert künftige Anforderungen an eine gesamtgesellschaftliche Strategiebildung unter Einbeziehung von Technologie\, Industrie und Politik.
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SUMMARY:Kamingespräch: Funktion kritischer Infrastrukturen in Deutschland und Europa
DESCRIPTION:Die Deutsche Bahn ist der größte Träger kritischer Infrastruktur Deutschlands – und Europas. Sie umfasst ein aktives Streckennetz von 33.000 Kilometern mit Knotenpunkten gegenüber allen anderen Verkehrsträgern wie Häfen\, Flughäfen und Straßen. Wie beim Stromnetz ist die Bahn das Kreislaufsystem einer entwickelten zivilen Gesellschaft. Unentbehrlich für die zivilen Lieferketten und die militärische Logistik gleichermaßen symbolisiert sie exzellent die Fragen und Antworten gesamtgesellschaftlicher Resilienz. Ebenso symbolisch stellt die Deutsche Bahn eine organisationelle Zwitterrolle dar: Weder ist sie in Staatshand\, noch vollständig davon losgelöst. Sie zeigt auf\, wie moderne Gesellschaften neue Organisationsformen ausprägen. Und anders als die Stromnetze spürt die Mehrheit der Menschen im Land unmittelbar das Wohl und Wehe der Deutschen Bahn am eigenen Leib. Entsprechend meinungsstark\, öffentlichkeitswirksam und kritisch werden alle Geschicke dieses Unternehmens begleitet. \nDer Sicherheitschef der Deutschen Bahn\, Dr. Patrick Hennies\, erlaubt uns einen Einblick in diese Komplexität zwischen Logistik und Sicherheit\, Abschreckung und Effizienz – sowohl in die Fragen der Resilienz und Abschreckung als auch in die eigentlichen internen Herausforderungen und Zwänge.
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SUMMARY:Kamingespräch: Logistik der Drohnenkriegsführung
DESCRIPTION:Unbemannte Systeme sind in aller Munde. Ob Aserbaidschan\, Ukraine oder im Iran: Sie sind allgegenwärtig. Ihre cost-to-kill-ratio verändert die Arithmetik des Gefechtsfeldes zugunsten kleinerer Akteure. Diese Wirkung lässt sich auf allen Kontinenten beobachten – die Lernkurve des Einsatzes von Drohnen hat global eingesetzt. Dabei bleiben die dahinter liegenden logistischen Fragen unsichtbar\, entziehen sie sich doch der Social-Media-Präsenz. Ihre Herstellung\, Wartung\, Logistik und Erneuerung schaffen komplette Industriezweige mit ihren Lieferketten – in der Regel mit chinesischem Anteil. Wo die technologische Führung und Preisbildung Chinas ungeschlagen bleibt\, verwehren Fragen der Daten- und IT-Sicherheit ihre uneingeschränkte Nutzung innerhalb der NATO-Staaten. Also bedarf es europäischer Alternativen und der Entwicklung einer lokalen Industrie. Wenige Menschen können uns darin auf dieselbe Weise Einblicke geben\, wie die jungen Mittelständler\, die mit diesem Markt mitgemachten sind.
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SUMMARY:Secure Tomorrow Lunch mit dem Tagesspiegel
DESCRIPTION:Die Bundesrepublik soll bis 2029 verteidigungsfähig sein. Die langen Linien der Strategie werden gerade anhand von Fähigkeitsprofilen und Beschaffungsprozessen verwirklicht. Die Wirkung der politischen Reformen misst sich an ihrer Umsetzung. Dafür braucht es vor allem eine engere Verzahnung von moderner Technologie und verlässlichen Beschaffungswegen – vom innovativen Startup bis zum etablierten Mittelstand. Für die Wirtschaft bedeutet das einen Kaltstart: von der Ablehnung und Abschottung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie noch vor wenigen Jahren hin zu ihrer neuen\, essenziellen Rolle für die nationale Abschreckungsfähigkeit.
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SUMMARY:CNSS & German Croatian Forum: The New Europe: Security and Defence – An Evolving Environment
DESCRIPTION:Europas Sicherheitsordnung befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Langjährige Annahmen über Stabilität\, Planbarkeit und Krisenmanagement verlieren an Gültigkeit. An ihre Stelle treten strategischer Wettbewerb\, technologische Dynamik und dauerhafte Einsatzbereitschaft.\nFür europäische Staaten bedeutet das: Sicherheit muss neu gedacht werden – in ihrer strategischen Ausrichtung\, in der operativen Umsetzung und in ihrer industriellen Grundlage.\nDas CNSS bringt gemeinsam mit dem German Croatian Forum Berlin und der Kroatischen Botschaft führende Vertreter aus Politik\, Militär und Industrie aus Deutschland\, Kroatien und weiteren Partnerländern zusammen\, um ein gemeinsames Verständnis für die Weiterentwicklung europäischer Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit zu schaffen.\nIm Zentrum stehen drei miteinander verbundene Perspektiven: die strategische\, die operative sowie die industrielle und technologische Ebene. Das Forum schafft einen Raum\, in dem diese Ebenen nicht getrennt\, sondern zusammen gedacht werden – sodass strategische Zielsetzungen\, operative Anforderungen und industrielle Lösungen gemeinsam diskutiert werden.\nIm Austausch zwischen deutschen und kroatischen Akteuren wird sichtbar\, wie unterschiedliche nationale Perspektiven zur europäischen Sicherheitsarchitektur beitragen und wo konkreter Kooperationsbedarf besteht. Daraus entsteht die Grundlage für eine engere Verzahnung von Militär und Industrie sowie für eine handlungsfähigere europäische Sicherheitsordnung.
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SUMMARY:Sicherheitsarchitektur Europas mit Marie Le Pen
DESCRIPTION:Alle waren von der Wahl Donald Trumps überrascht. Beide Male. Kaum eine europäische Institution war darauf vorbereitet. Diese fehlende Vorbereitung droht uns nun auch in Europa. So ist die Regierung Trump unübersehbar und stellt die internationale Nachkriegsordnung aggressiv in Frage. Entsprechend hat die derzeitige Bundesregierung das zweite historische Standbein der bundesrepublikanischen Außen- und Sicherheitspolitik seit vergangenem Mai priorisiert: Frankreich und die europäische Integration.\n\nDoch in Frankreich kämpft Emmanuel Macron um sein außen- und sicherheitspolitisches Erbe. Die Europäisierung der französischen Souveränität ist zwar fortgeschritten\, aber längst nicht abgeschlossen. Das wahrscheinliche Scheitern des Leuchtturmprojekts FCAS macht deutlich\, dass Teile der französischen Politik und Industrie sich längst wieder national-souveränistischen Zielen zuwenden. Und die im Juli 2025 aktualisierte nationale Sicherheitsstrategie benennt zwar erstmals Russland als zentrale strategische Bedrohung Frankreichs. Doch auch hier gibt es in Politik und Streitkräften viele gegenläufige Meinungen\, die auf eine Gelegenheit warten\, um die Prioritäten umzukehren. Die könnte sich 2027 ergeben\, wenn mit dem Rassemblement National eine rechtspopulistische Partei die Präsidentschaftswahl gewinnen und die deutsch-französische Beziehung und den europäischen Integrationsprozess in Frage stellen könnte.
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SUMMARY:Berliner Kreis: OPLAN DEU: Wie ist es um die Komponente Zivilschutz bestellt?
DESCRIPTION:Wie schnell abstrakte Krisenszenarien reale Bedeutung gewinnen können\, hat der Stromausfall in Berlin im Januar 2026 deutlich gemacht. Innerhalb kurzer Zeit wurde sichtbar\, wie verletzlich eine hochvernetzte Metropole gegenüber dem Ausfall kritischer Infrastrukturen ist: Kommunikationsnetze brachen zusammen\, Ampelanlagen fielen aus\, Krankenhäuser schalteten auf Notstrom um\, die Versorgung mit Wasser und Wärme geriet unter Druck. Die Bundeswehr wurde frühzeitig um Unterstützung gebeten\, die Lage blieb beherrschbar. Doch der Vorfall war ein Stresstest\, nicht für einen Krieg\, sondern für Resilienz. \nDer Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) bildet das zentrale strategische Rahmenwerk für die gesamtstaatliche Sicherheitsvorsorge in Deutschland. Er definiert die Zusammenarbeit zwischen Bund\, Ländern\, Bundeswehr und zivilen Akteuren im Falle hybrider Bedrohungen oder großflächiger Krisenereignisse. Im Fokus der Veranstaltung stehen daher Fragen des Zivil- und Infrastrukturschutzes: Welche Infrastruktur gilt als verteidigungswichtig\, welche als verteidigungsrelevant und was folgt daraus im Konfliktfall? Die Bundeswehr kann nicht alles schützen. Priorisierung wird zur strategischen Notwendigkeit. Daraus ergeben sich Aufgaben\, die bei den Streitkräften und den Heimatschutzkräften liegen und solche\, die zwingend von Kommunen\, Organisationen und der Zivilgesellschaft übernommen werden müssen. \nBrigadegeneral Horst Busch\, Kommandeur des Landeskommandos Berlin\, spricht im Rahmen des Berliner Kreises über das Zusammenspiel von Bundeswehr und zivilen Akteuren im Kontext des OPLAN DEU. Er ordnet ein\, warum Heimatschutz nicht gleich Zivilschutz ist\, wo militärische Unterstützung an ihre Grenzen stößt und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen\, damit gesamtgesellschaftliche Verteidigung in der Praxis funktioniert. Im Anschluss steht er für eine gemeinsame Diskussion zur Verfügung.
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SUMMARY:Drohnen als Dialektik von Innovation und Strategie
DESCRIPTION:Die Drohnenkriegsführung war lange sichtbar\, bevor auch nur ein einziges institutionelles oder organisationelles Handeln erfolgte. Wie alle Innovation erfolgte sie buttom-up – von Operateuren\, die dann täglich auf Probleme Antworten entwickelten. Und so eine strategische Wirkung erzielten. Das hat Folgen für den Verwendungsaufbau\, für das Organigramm und für die Vernetzung. Dem gehen wir mit einem Profi aus dem Feld nach.
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SUMMARY:Technologie und Strategie
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SUMMARY:Berliner Kreis: OPLAN DEU - Militärplan oder gesellschaftlicher Auftrag?
DESCRIPTION:Während sich Deutschland sicherheitspolitisch neu ausrichtet\, gewinnt ein Dokument zunehmend an symbolischer und praktischer Bedeutung: der „Operationsplan Deutschland“ (OPLAN DEU). Als geheimes militärisches Führungsdokument regelt er die Landes- und Bündnisverteidigung auf deutschem Boden\, konzipiert für den Ernstfall\, abgestimmt mit der NATO\, und eingebettet in ein Umfeld wachsender geopolitischer Spannungen.Doch der OPLAN ist kein nationaler Verteidigungsplan. Er beschreibt den militärischen Anteil – nicht mehr\, aber auch nicht weniger. Ein ziviles Pendant existiert bislang nicht. Und dennoch wird er bereits heute breit diskutiert\, oft zitiert\, manchmal überschätzt\, meist als Chiffre einer gesamtgesellschaftlichen Sicherheitswende gebraucht. \nBoris Helmut Junk\, Referatsleiter SK V im Bundesministerium der Verteidigung\, gibt im Rahmen des Berliner Kreises Einblicke in die operative Rolle des OPLAN DEU\, seine Reichweite und Grenzen und lädt zur Diskussion darüber ein\, was gesamtgesellschaftliche Verteidigung tatsächlich bedeutet. Wer trägt Verantwortung? Wer muss vorbereitet sein? Und was heißt Resilienz\, wenn sie nicht nur staatlich gedacht\, sondern gesellschaftlich gelebt werden muss?
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SUMMARY:Save-the-Date: Institutionelle Finanzierung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
DESCRIPTION:Die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) war in Deutschland lange Zeit verpönt. Von Banken wurde sie innerhalb der Nachhaltigkeitsrichtlinien gemeinsam mit Atomkraft\, Pornografie oder Glücksspiel thematisiert. Mehr noch\, die wahrscheinlich mächtigste Regulierung der Welt\, der „Green Deal“ der EU-Kommission\, hat die SVI so sehr vernachlässigt\, dass geradezu verzweifelt „Frieden als die Mutter der Nachhaltigkeit“ vermittelt werden musste. \nDieses Verständnis hat tiefe Spuren in Prozessen\, Routinen und der Hauskultur von Banken und finanzierenden Instituten hinterlassen: Mit großer Zurückhaltung oder offener Ablehnung behandeln Banken die Firmen von Dual-Use- und Rüstungsgütern – Vorstandsvorbehalte\, Kündigung von Konten\, Schwierigkeiten bei Verbundfinanzierungen und dergleichen mehr. Wir greifen eine Initiative des Bundesfinanzministers zur Finanzierung von Start-ups im SVI- und Defense-Bereich auf und laden zum Workshop ein.
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SUMMARY:Berliner Kreis: Drohnentechnologie - Lektionen aus dem Ukraine Krieg
DESCRIPTION:Drohnen prägen zunehmend die sicherheitspolitische Realität – von Aufklärung bis Angriff\, von Innovation bis Bedrohung. Gerade die jüngsten Vorfälle vermehrter Überflüge zeigen\, wie dringend die Frage nach Einsatz\, Abwehr und strategischer Einbindung ist. \nStark Defence\, ausgezeichnet mit dem Newcomerpreis beim Berliner Wirtschaftspreis\, gehört zu den dynamischsten Akteuren im Feld. Josef Kranawetvogl\, Senior Vice President bei Stark Defence\, wird aus beruflicher wie operativer Erfahrung über die Möglichkeiten\, Herausforderungen und sicherheitspolitischen Konsequenzen von Drohnentechnologie sprechen.
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SUMMARY:Clausewitz-Gespräch: Automotive in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
DESCRIPTION:Unmissverständlich signalisieren die USA ihre künftige Unberechenbarkeit. Die europäischen NATO-Nationen bringt das in eine äußerst brisante Lage. Deutschland und Europa antworten unter hohem Zeitdruck mit massiven Investitionen. Es handelt sich um eine grundlegende Transformation aller gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Sektoren. Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die deutsche Automobilindustrie – auch\, um ihre Stärken für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) zu erschließen. \nDeutschlands Festhalten an der Industrie wurde lange Zeit als Sonderweg belächelt\, während sich beispielsweise die USA und Großbritannien stärker an der Wertschöpfung der Dienstleistungs- und Finanzwirtschaft orientierten. Die Industrie hingegen sollte in Richtung günstigerer Arbeitskräfte nach Asien ausgelagert werden. Doch ebendiese Industrie erweist sich jetzt als sicherheitspolitisches Rückgrat. Gleichzeitig gilt die Automobilindustrie als Fundament des deutschen Wohlstands – ein Garant von Arbeitsplätzen und Stabilität\, gehärtet durch globalen Wettbewerb und Preisdruck\, und erfolgsverwöhnt durch ihre Rolle im Welthandel. Mit lokalen Produktionsstätten und einer tiefen Infrastruktur aus Logistik und Zulieferern ist sie hochgradig wettbewerbsfähig. Doch seit der Pandemie leidet sie unter massiven Umsatzeinbrüchen durch die asiatische Konkurrenz. \nFür die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bringt sie natürliche Stärken mit: Kapazität und Skalierbarkeit in erforderlicher Größenordnung\, Adaptionsfähigkeit und spezialisierte Zulieferer. Doch der Schwenk einer ganzen Industrie ist kein Selbstläufer. Mit den Worten von Peter Drucker: „Culture eats strategy for breakfast.“ Die erfolgsverwöhnte Automobilindustrie stößt im neuen Feld der Verteidigungsbeschaffung auf ungewohnte Herausforderungen. \nIn diese gewährt der Strategiechef von Continental\, Matthias Clemenz\, einen tiefen Einblick. Während sich der Konzern als industrielles Schwergewicht aufspaltet\, soll er gleichzeitig unter der neuen Marke „Aumovio“ auch das SVI-Feld erschließen – also quasi im vollen Galopp die Richtung und das Geschäftsfeld neu erfinden. Im Fokus steht\, wie die Steuerung auf strategischer Flughöhe erfolgt\, welche Schwierigkeiten kurz- und mittelfristig auftreten und wie eine klare Linie in einer veränderten gesellschaftlichen Lage entwickelt werden kann.
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SUMMARY:Tagesspiegel Secure Tomorrow Summit
DESCRIPTION:Bedrohungen machen keinen Halt an Grenzen – weder an äußeren\, inneren noch digitalen. Der Secure Tomorrow Summit des Tagesspiegel stellt die Frage\, wie wir Frieden\, Stabilität und Resilienz in einer vernetzten und krisenanfälligen Welt sichern können. \nDas CNSS gestaltet dazu im Rahmen der Veranstaltung ein Panel zu digitaler Souveränität und Software Defined Defence. Im Zentrum stehen drei Perspektiven: Wie Verteidiger digitale Souveränität aufbauen\, wie die zivile Welt Innovationen entwickelt und einbringt\, und welche internationale Dimension – gerade für Deutschland und Europa – daraus erwächst. \nEs diskutieren OTL i.G. Michael Jäger (BMVg)\, Dr. Alexander Rausch (Red Mimikry) und Dr. Bastian Giegerich (IISS). Die Moderation übernimmt Dr. Martin Wolff\, CNSS. \nDie Veranstaltung findet vor Ort wie auch digital statt.
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SUMMARY:Ordentliche Mitgliederversammlung am 27.08.2025
DESCRIPTION:Wir laden zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Mittwoch\, den 27. August 2025 um 18:00 Uhr ein. Der Ort der Mitgliederversammlung sind die Räume der Stiftung Berliner Leben\, Alt Moabit 101 B\, 10559 Berlin. \nDie Sitzung wird in hybrider Form durchgeführt. Den Zugang zum digitalen Teil der Veranstaltung erhalten alle Teilnehmenden\, die nicht vor Ort dabei sein können\, im Vorfeld per E-Mail. \n 
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SUMMARY:Kamingespräch: Zäsur deutscher Universitäten zu Dual Use und militärischer Forschung
DESCRIPTION:Dual-Use galt lange Zeit als Unding: Bloß nichts machen\, was militärisch nutzbar wäre. Andere Länder wie China oder Russland hingegen argumentierten umgekehrt: Nur das tun\, was auch militärisch nutzbar ist. Diese Trennung in Deutschland war auch deswegen möglich\, weil die fetten Jahre genügend Ressourcen bereitstellten – Kompromisse konnten durch Ressourcenerweiterung überbrückt werden. Mit den jüngst beschlossenen Krediten droht diese Unsitte fortgesetzt und die eigentlichen Entscheidungen weiter aufgeschoben zu werden. Dabei profitierte gerade die zivile Seite von militärischer Forschung – man denke nur an das Internet selbst. \nDie deutsche Wissenschaftslandschaft hat das mitbekommen. Sie spürt die Kürzungen in den Landeshaushalten ebenso sehr wie die dramatischen geopolitischen Veränderungen. Doch leichter gesagt als getan: Es fehlt an Verbindungen\, an Kultur und an Routinen\, um den veränderten Willen schnellstmöglich in konkrete Kooperationen zu übersetzen. Mit Dr. Jan Wöpking als  Geschäftsführer der German U15\, der 15 forschungsstarken Universitäten\, diskutieren wir über die aktuellen Veränderungen und die notwendigen Schritte.
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SUMMARY:Berliner Kreis: Unterseekriegsführung - Abschreckung im 21. Jahrhundert
DESCRIPTION:Während Satellitenbilder und offene Quellenanalyse moderne Kriegsführung transparenter machen\, bleibt ein Bereich im Verborgenen: die Unterwasserdomäne. In Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen\, hybrider Bedrohungen und gezielter Angriffe auf kritische Infrastruktur – wie die Sabotage von Pipelines und Datenkabeln – rückt der Raum unterhalb der Meeresoberfläche erneut ins Zentrum strategischer Überlegungen. \nGerade im Kontext des zunehmenden Drucks auf die NATO-Ostflanke\, der Unsicherheiten durch den Rückzug der USA aus der Allianz sowie der Aufrüstung maritimer Fähigkeiten durch Russland und China\, gewinnt die Subsurface Deterrence eine Schlüsselfunktion für die glaubwürdige Abschreckung und Verteidigungsfähigkeit Europas. Unsichtbarkeit wird zur Stärke – und strategisches Schweigen zur Sprache der Machtprojektion. \nFregattenkapitän Kai Nickelsdorf\, Kommandeur des 1. U-Boot-Geschwaders der Deutschen Marine in Eckernförde\, wird im Rahmen des Kamingesprächs einen Einblick in die operative Realität und die strategischen Herausforderungen geben und im Anschluss für eine gemeinsame Diskussion zur Verfügung stehen.
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SUMMARY:Theresian Military Academic Forum 2025 (TMF 2025)
DESCRIPTION:The TMAF 2025 is a scientific symposium that supports the exchange of knowledge and the advancement of essential skills in officer training. Its goal is to prepare military leaders for upcoming challenges. To achieve this\, the forum provides both general orientation and specialization in the field of cybersecurity. \nThe theme for TMAF 2025 is: „WarTech Nexus: The Industrialization of Future Autonomous Warfare.“ The conference explores how digital technologies\, automation\, and artificial intelligence are transforming warfare. These developments not only pose new challenges for military planners but also raise questions regarding Western values and international legal norms. \nIn light of current developments\, where not all global actors share these ethical and legal concerns\, a crucial question arises: „Is the global West losing its military superiority?“
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SUMMARY:Theresianisches Militärakademisches Forum 2025 (TMAF 2025)
DESCRIPTION:Das TMAF 2025 ist ein wissenschaftliches Symposium\, das den Austausch von Wissen und die Weiterentwicklung wichtiger Fähigkeiten in der Offiziersausbildung unterstützt. Ziel ist es\, militärische Führungskräfte auf kommende Herausforderungen vorzubereiten. Dafür bietet das Forum sowohl eine allgemeine Orientierung als auch eine Spezialisierung im Bereich Cyber-Sicherheit.\nDas Thema für das TMAF 2025 lautet: „WarTech Nexus: Die Industrialisierung der Zukunft autonomer Kriegsführung“. Die Konferenz beleuchtet\, wie digitale Technologien\, Automatisierung und Künstliche Intelligenz die Kriegsführung verändern. Diese Entwicklungen stellen nicht nur militärische Planer vor neue Herausforderungen\, sondern werfen auch Fragen zu westlichen Werten und internationalen Rechtsnormen auf.\nAngesichts aktueller Entwicklungen\, in denen nicht alle globalen Akteure diese ethischen und rechtlichen Bedenken teilen\, stellt sich die entscheidende Frage: „Verliert der globale Westen seine kriegerische Überlegenheit?“
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SUMMARY:Berlin: Bedrohungsanalyse und Handlungsrahmen
DESCRIPTION:Donald Trump exekutiert den Richtungswechsel der USA. Ein Vertrag mit Russland scheint attraktiver\, als Schutzpatron Europas zu bleiben. Europas Isolation verschärft sich durch einen dramatischen Rückstand in Diplomatie und Militär. Es fehlt nicht nur an „Hard Power“\, sondern auch an einer technologischen Speerspitze. \nDiese Entwicklungen wurden präzise und fundiert analysiert; daraus wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet. Im Ergebnis steht eine ausgearbeitete Militärstrategie. Sie analysiert präzise und schonungslos die Veränderungen und leitet zwingende Handlungsempfehlungen ab. Es geht nicht um eine einzelne Krise oder spezifische Konfliktzonen\, sondern um global sich verschiebende Kräfteverhältnisse und Bündnisse – um Megatrends\, die sich lokal auswirken und massiven Druck auf die politischen Allianzen Deutschlands ausüben. Die Bundeswehr ist dabei nur die Speerspitze und zugleich der Sensor dieser Entwicklungen\, der auf dem Unterbau der gesamten Gesellschaft aufbaut. Krieg lässt sich nicht länger auf das Krisenmanagement durch Spezialisten „outsourcen“. \nVorgetragen wird die Analyse und Strategie vom federführenden Referatsleiter\, der diese Entwicklungen sowie den damit einhergehenden Kulturwandel präzise identifiziert und auf den Punkt gebracht hat
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SUMMARY:Military Strategy Between Civilian Culture and Military Necessity
DESCRIPTION:After the National Security Strategy\, Germany also developed its Military Strategy – the first since World War II. Consequently\, there were very few cultural prerequisites and experiences to draw from. A long period of peace\, along with its dividends\, led to shifts in the understanding of what the military fundamentally represents. Few aspects made this as evident and tangible as the development process of the Military Strategy\, which was originally intended to be published at the Munich Security Conference 2025. \nThe responsibility for this historically significant document lay with the MEO II 2 department\, whose head began his career as a paratrooper and progressed through all military ranks—ultimately wielding the pen as a weapon of the General Staff officer to shape the key strategic lines. We will reflect on these experiences and their civilian counterparts during a joint evening\, drawing concrete conclusions for the strategic and military culture of Germany and Europe.
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SUMMARY:Militärstrategie zwischen ziviler Kultur und militärischer Notwendigkeit
DESCRIPTION:Nach der Nationalen Sicherheitsstrategie wurde auch die deutsche Militärstrategie geschrieben – die erste seit dem Zweiten Weltkrieg. Entsprechend wenige kulturelle Voraussetzungen und Erfahrungen gab es. Eine lange Friedenszeit mit ihrer Dividende führte zu Verschiebungen im Verständnis dessen\, was das Militär überhaupt bedeutet. An wenigen Stellen wurde das so deutlich und spürbar wie im Entwicklungsprozess der Militärstrategie\, die ursprünglich zur Münchner Sicherheitskonferenz 2025 veröffentlicht werden sollte. \nDie Verantwortung für dieses zeithistorische Dokument lag beim Referat MEO II 2\, dessen Leiter seine Laufbahn als Fallschirmjäger begann und alle soldatischen Stationen durchlief – um mit der Feder als Waffe des Generalstabsdienstoffiziers die maßgeblichen Linien zu zeichnen. Diese Erfahrungen und ihre zivile Spiegelung werden wir an einem gemeinsamen Abend reflektieren\, um konkrete Ableitungen für die strategische und militärische Kultur Deutschlands und Europas zu ziehen.
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SUMMARY:Webinar: Lage in der Ukraine
DESCRIPTION:In den letzten Wochen hat sich die Situation in der Ukraine\, insbesondere in der Region Kursk\, dramatisch verändert. Russische Streitkräfte intensivierten ihre Offensiven\, um die bröckelnde Unterstützung der USA zur Erzielung operativer Erfolge auszunutzen. Diese Angriffe führen zu erheblichen Verlusten auf beiden Seiten und zum Rückzug der Ukraine aus den mühsam gewonnenen Gebieten in Kursk. Zudem wurden Berichte über den erneuten Einsatz nordkoreanischer Soldaten bekannt\, was die Komplexität des Konflikts weiter erhöht. \nParallel dazu hat die US-Regierung unter Präsident Trump die Militärhilfe für die Ukraine ausgesetzt\, um Kiew zu Verhandlungen mit Moskau zu drängen. Diese Entscheidung hat die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine erheblich beeinträchtigt\, da sie nun auf US-Waffenlieferungen\, Munitionsnachschub und Geheimdienstinformationen der USA verzichten muss. Inmitten dieser Herausforderungen bemüht sich die Ukraine\, durch diplomatische Verhandlungen die Wiederaufnahme der US-Unterstützung zu erreichen\, während die europäischen Verbündeten straucheln\, einheitliche Positionen zu entwickeln\, um diese Lücke zu füllen. \nOberst Dr. Markus Reisner\, Studiengangsleiter an der Theresianischen Militärakademie\, analysiert seit Beginn des Krieges in der Ukraine regelmäßig die ukrainische und russische Militärtaktik und ordnet diese für die Öffentlichkeit in einen größeren Zusammenhang ein. Diese Informationsarbeit zum Kriegsverlauf in der Ukraine setzt er in diesem Webinar mit einem Lageupdate zur aktuellen Situation an der Front fort.
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SUMMARY:Fireside Chat: Strategic and Operational Reserve from a Civilian Perspective
DESCRIPTION:Deterrence and warfighting capability are not exclusively military concepts. Rather\, they are societal or even whole-of-society responsibilities. The sovereign people grant the armed forces their mandate\, as the military represents\, defends\, and is drawn from the population. The primacy of politics also means that citizens not only elect and can be elected to political leadership but also serve in the armed forces. While professional soldiers dedicate their lives to service\, the Bundeswehr as a whole is recruited from the depth and breadth of society. This civilian society constitutes the Bundeswehr’s entire capacity for expansion and\, in times of crisis\, also forms its reserves. \nIn the digital age\, it is this civilian world that drives innovation and manages economic resources on a scale far exceeding what security agencies have at their disposal. It acts independently and without formal orders—purely out of its own initiative. This is evident in the mobilization of civilian resources and capabilities\, enabling their rapid and flexible integration into Bundeswehr operations. \nMatthias Wittenburg has launched such an initiative: a digital platform that connects interested citizens with the Bundeswehr for service and reserve duty. A seasoned professional—a former bank executive and entrepreneur—Wittenburg is also an Ironman competitor. Yet\, even with his extensive experience\, it is clear that every initiative must align with existing institutions. These insights will be the focus of our fireside discussion.
URL:https://cnss.org/event/fireside-chat-strategic-and-operational-reserve-from-a-civilian-perspective/
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SUMMARY:Kamingespräch: Strategische und operative Reserve aus ziviler Sicht
DESCRIPTION:Abschreckung und Kriegstüchtigkeit sind nicht ausschließlich militärische Konzepte. Vielmehr handelt es sich um gesellschaftliche oder gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Der Volkssouverän gibt den Streitkräften das Mandat\, da diese das Volk repräsentieren\, verteidigen und sich aus ihm heraus bilden. Das Primat des Politischen bedeutet nämlich auch\, dass die Staatsbürger nicht nur die politische Spitze wählen und gewählt werden\, sondern auch in den Streitkräften dienen. Während Berufssoldaten ihr Leben dem Dienst widmen\, rekrutiert sich die Bundeswehr in ihrer Gesamtheit aus der Tiefe und Breite der Gesellschaft. Diese Zivilgesellschaft stellt die gesamte Aufwuchsfähigkeit der Bundeswehr dar und bildet im Ernstfall auch die Reserven. \nIm digitalen Zeitalter ist es diese zivile Welt\, die Innovationen vorantreibt und ein Vielfaches der ökonomischen Ressourcen organisiert im Vergleich zu dem\, was den Sicherheitsbehörden zur Verfügung steht. Sie handelt eigenständig und ohne besonderen Auftrag – aus eigener Initiative heraus. Dies zeigt sich beispielsweise in der Mobilisierung ziviler Ressourcen und Fähigkeiten\, um mit hoher Flexibilität und Geschwindigkeit diese Ressourcen und Zugänge für die Bundeswehr nutzbar zu machen. \nMatthias Wittenburg hat eine solche Initiative ins Leben gerufen: eine digitale Plattform zur Vermittlung interessierter Staatsbürger an die Bundeswehr für den Dienst und die Reserve. Herr Wittenburg ist ein Profi – Bankvorstand a.D. und Unternehmer –\, wenn er nicht gerade den Ironman absolviert. Doch selbst mit so viel Erfahrung wird deutlich\, dass jede Initiative auch Anknüpfungspunkte an bestehende Institutionen benötigt. Diese Erfahrungen werden wir am Kaminabend diskutieren. \n 
URL:https://cnss.org/event/kamingespraech-engagement-fuer-die-sicherheit-der-beitrag-der-zivilgesellschaft-zur-bundeswehr/
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SUMMARY:Kamingespräch zur Standortbestimmung
DESCRIPTION:Deutschland Radio\, ein Interview im Dezember 2021 mit dem Credo: „Die Behauptung: Das kann ich mir nicht vorstellen‘ ist vom Tisch“. Drei Monate nach dem Fall von Kabul und ebensolang alarmierten die USA alle Welt über  die bevorstehende Invasion der Ukraine. Und doch war der häufigste Satz im Februar und März 2022: „Das kann ich mir nicht vorstellen.“ In Ministerien\, auch dem BMVg und Kanzleramt\, bis hin zum Präsidialamt. Aber auch in der Wirtschaft\, der Wissenschaft – und insbesondere dem Journalismus.  \nBesonders dramatisch ist\, dass hohe Offiziere und politische Verantwortungsträger diesen Satz sagen. Mit anderen Worten: Eine dramatische Fantasielosigkeit\, gekoppelt mit fehlender oder falscher Bildung. Entsprechend laut ist das Platzen der Blase –  und die europäischen Eliten reagieren beleidigt. Auch hier steht der Hochmut vordem Fall. Die Realität holt nun Europa ein – es liegt an uns\, dazu ein Verständnis\, Selbstverständnis und Handlungsfähigkeit zu entwickeln. \nDiese Standortbestimmung werden wir im Rahmen eines Kaminabends im gemeinsamen Gespräch herstellen.
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SUMMARY:Webinar-Reihe: Insights USA und Folgen der Münchner Sicherheitskonferenz
DESCRIPTION:Die USA setzen programmatisch die 2025 Presidential Transition Project der Heritage Fundation mit genau dem Tempo um\, wie es angekündigt war. Dieses steht auf Trump eindeutigem Mandat infolge der Wahlergebnisse\, wie auch den langjährigen Vorbereitungen. Es kann nur überraschen\, wer alles überrascht ist. In der Webinar-Reihe werden wir mit Hilfe von unmittelbaren Einblicken unserer  Mitglieder die Größenordnung und Bedeutung der Änderungen aufzeigen\, sowie die Folgen aus der Münchner Sicherheitskonferenz für Deutschland und Europa analysieren. Den Auftakt machen wir mit dem Kriegsreporter Enno Lenze\, der aufgrund seiner guten Beziehungen auch von der Trump-Administration geschätzt und als Gast die entscheidenden Veranstaltungen miterlebt hat. Diese reflektiert er auf einmalige Weise\, die den Zuhörern tiefe Rückschlüsse erlauben.
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SUMMARY:Friedensethik in Kriegszeiten anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstordens
DESCRIPTION:Der Salon folgt der Verleihung des Bundesverdienstordens: Martin C. Wolff wird für seine aktive Mittlerfunktion zwischen Militär und Gesellschaft ausgezeichnet\, durch die er eine neue strategische Kultur und Tradition in Deutschland entwickelte. Als Wanderer zwischen beiden Welten nutzte er die Freiheit\, um das Notwendige zu tun. Die Verleihung beginnt um 17 Uhr. \nDer Salon reflektiert den akuten Umbruch unserer Zeit: Die Friedensethik war die einzige valide Antwort einer zerstörten Gesellschaft nach dem 2. Weltkrieg. Intellektuell baute sie auf der protestantischen Friedensethik\, der 68er-Bewegung und den Montagsdemonstrationen auf. Spätestens mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine\, aber eigentlich schon seit den Feldzügen des sogenannten „Islamischen Staates“ 2014\, war ihr ethisches sowie intellektuelles Fundament zerstört. Wir leben in einer Zeit von Kriegen ohne Kriegserklärungen. Die Bedrohung durch Russland ist der unmittelbar bevorstehende Sturm\, China der bevorstehende geopolitische Klimawandel. Gleichzeitig hoffen die Menschen und gesellschaftlichen Institutionen in Deutschland\, dass die Menetekel falsch liegen. Trotz BREXIT\, Trump I und Trump II sowie der offensichtlichen strategischen Kriegsvorbereitung Russlands und Chinas dominiert ein naiver Pazifismus\, der alle Warnzeichen missachtet. \nWie gelingt also eine gesellschaftliche Entwicklung\, die sich mit dem Grundgesetz zum Frieden verpflichtet hat und nun in kriegerischen Zeiten wiederfindet? Dem gehen wir nach mit Hilfe von Michael Raddatz\, Superintendent des Kirchenkreises Tempelhof-Schöneberg\, sowie Brigadegeneral Horst Busch\, Kommandeur des Landeskommandos Berlin\, moderiert von Dr. Martin C. Wolff.
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