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SUMMARY:CNSS Quadriga: Strategische Kommunikation Deutschlands in Europa
DESCRIPTION:Der Westen wird angegriffen. Diese Rhetorik formulieren Russland\, China und der Iran explizit: Russlands erklärtes Kriegsziel ist die Abkehr vom Westen\, China will die Weltordnung neu zu seinen Gunsten ordnen und der Iran strebt danach\, den „kleinen und den großen Satan“\, Israel und die USA\, vollständig aus Asien zu vertreiben – also zu vernichten. In der Ukraine und Israel ist der ‚systematische Wettbewerb‘ zu einem Kampf der Kulturen und zum offenen Krieg geworden. \nStellvertreterkriege prüfen die Fähigkeiten des Westens: Ist er in der Lage\, die Infrastruktur zu verteidigen\, die er für sein Gesellschaftsmodell der offenen und freien Gesellschaft benötigt – und für die globale Weltordnung\, die darauf beruht? Diese Fragen entscheiden sich gegenwärtig an den westlichen Munitionsvorräten am Roten Meer. Sie werden abgenutzt. Die Amerikaner sprechen vom „depleting“. Und es gibt nur eine größere Macht\, die derzeit nicht „depleted“ ist. Da der Krieg den Krieg nährt\, werden aus wenigen Drohnen demnächst mehr\, viel mehr. \nEs sind die langfristigen Ziele\, die entscheidend sind. Wie geht man mit den einzelnen Epizentren um\, wie kommuniziert man in Deutschland\, Europa und der NATO diese Aufgaben? Wie wollen wir das diskutieren\, zwischen kritischem Diskurs\, strategischer Kommunikation und der Notwendigkeit\, abzuschrecken\, um weitere Kämpfe und Eskalationen zu vermeiden?
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SUMMARY:Nukleare Abschreckung – eine deutsche Debatte
DESCRIPTION:Kein Thema polarisiert die deutsche Öffentlichkeit so nachdrücklich wie die Frage nuklearer Abschreckung\, sattelt sich hier doch auf die Kontroverse um das Für und Wider der friedlichen Nutzung der Kernenergie der massierte kollektiv-mentale Ballast von Friedensbewegung und Anti-Atomkraft-Protest der 1980er Jahre. In einer vom Krieg entwöhnten und mit dessen Wiederkehr überforderten Gesellschaft erschöpfen sich Debatten über die Logik und Funktion nuklearer Abschreckung in der Regel in affektiver Ablehnung\, weitgehender Ignoranz und rhetorischer Spiegelfechterei. Einerseits wird mit hohlem Pathos auf die Zentralität der Debatte für die Sicherheit Deutschlands hingewiesen; andererseits schreckt man – von wenigen Ausnahmen in Politik und Wissenschaft abgesehen – davor zurück\, das augenscheinlich sensible Thema allzu stark in der Öffentlichkeit zu verankern. \nDies ist nicht nur irritierend\, sondern im Grunde fahrlässig\, da es sich bei der nuklearen Abschreckung um die Kardinalfrage der NATO-Bündnisverteidigung auf dem europäischen Kontinent handelt. Anders gewendet: Ob die Bundesrepublik Deutschland will oder nicht\, ist irrelevant. Sie ist als konstituive Komponente der Operationsplanung der NATO in der Pflicht\, sich mit der nuklearen Dimension der eigenen Verteidigung im Bündnis systematischer und aktiver zu befassen\, als dies bisher der Fall gewesen ist. \nIm Rahmen eines Kamingespräches widmen wir uns diesem Thema in der Tiefe und diskutieren mit Severin Pleyer\, Wissenschaftsoffizier am Lehrstuhl für Politikwissenschaft\, insbesondere Strategische Theorie der Helmut Schmidt Universität. \n 
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LOCATION:Korvettenkapitän Christoph Scharf
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SUMMARY:Webinar: Der strategische Überblick: Überdehnung unserer Fähigkeiten
DESCRIPTION:Die Kriegserklärung der Huthis gegen Israel wurde belächelt: Was will ein 2.000km entferntes rebellionsgeplagtes Land bewirken? Solcher Hochmut wurde abermals eines Besseren belehrt: Die Kappung der Lieferketten\, Durchtrennen von Unterseekabeln und die Verausgabung militärischer Verteidigungsfähigkeit des Westens. Allein der Munitionsverbrauch steht im krassen Missverhältnis von Nutzen zu Kosten. Ökonomisch und strategisch wäre es möglicherweise günstiger den längeren Weg über Südafrika in Kauf zu nehmen\, als an einem Ort und zu einer Zeit die Fähigkeiten und Munition der westlichen Bündnisse zu binden. Symbolisch hingegen wäre ein solcher Schritt dramatisch\, würde er global demonstrieren: Der Westen kann die Infrastruktur gar nicht schützen\, auf die er angewiesen ist.\nEgal wie man es dreht\, eine Analyse bedarf eines weiter gefassten Blicks: Was wollen wir erreichen? Was ist das Ziel des Einsatzes\, wie messen sich Erfolg und Wirkung der Mittel? In welchem größeren Plan und Vorhaben lassen sich diese einordnen\, vielleicht auch durch geeignetere Mittel substituieren? Diesen Fragen gehen wir mit Hilfe von Olliver Pfennig\, Kommandeur des 2. Fregattengeschwader\, nach. In dieser Funktion verantwortet er den Einsatz im Roten Meer ebenso\, wie die logistischen und ausbildungstechnischen Voraussetzungen. \n  \nDer genaue Termin der Veranstaltung wird noch festgelegt\, er findet in der 16. oder 17. Kalenderwoche statt.
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