Autor: Jenna Seedorf
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Sturm auf Ceuta – eine sicherheitspolitische Einordnung
Ende Juli 2026 überwanden rund 70.000 Menschen mit bis zu 5.000 Personen pro Stunde aus Marokko die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta mit 84.000 Einwohnern. Ein Großteil soll nach Marokko zurückgekehrt sein, während Tausende Verbleibende weiterhin ein unverändert großes Problem für die öffentliche Ordnung, Sicherheit und Hygiene darstellen. Die Zahl unbegleiteter Minderjähriger wird auf 4.000…
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Der westasiatische maritime Konfliktraum
Der Irankrieg hält an. Die militärischen Enthauptungsschläge Israels und der USA versetzten den Iran in den von Sun Tzu beschriebenen „Death Ground“.Durch ihren Kampf ums Überleben wurde die iranische Führung ideologisch und militärisch konsolidiert: Sie hat nichts zu verlieren und gleichzeitig die Fähigkeit entwickelt, die Weltwirtschaft durch die Blockade der Straße von Hormus asymmetrisch zu…
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Machtprojektion und Exportkontrolle von KI
Am Abend des 12. Juni 2026 sperrte Anthropic als eines der führenden Unternehmen für Künstliche Intelligenz (KI) den Zugang zu seinen neuesten Systemen für sämtliche Kunden. Anthropic reagierte unmittelbar auf Exportkontrollen der US-Regierung, die den Zugriff auf die KI-Modelle „Fable 5“ und „Mythos 5“ durch ausländische Staatsangehörige innerhalb und außerhalb der USA untersagen – einschließlich…
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Strategische Zäsur durch den Krieg im Iran
Die militärische Operation gegen den Iran markiert eine Zäsur. Abschreckung, verdeckte Operationen und begrenzte Militärschläge reichten für die sicherheitspolitischen Kerninteressen von Israel und den USA nicht länger aus. Durch die technologischen Fortschritte Irans im Raketen- und Nuklearbereich sowie die zunehmende Vernetzung militärischer Akteure schlossen sich die Zeitfenster. Folglich wurde die Eskalation als präemptiver Hochrisikoansatz gewählt.…
