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Kamingespräch: Logistik der Drohnenkriegsführung
Unbemannte Systeme sind in aller Munde. Ob Aserbaidschan, Ukraine oder im Iran: Sie sind allgegenwärtig. Ihre cost-to-kill-ratio verändert die Arithmetik des Gefechtsfeldes zugunsten kleinerer Akteure. Diese Wirkung lässt sich auf allen Kontinenten beobachten – die Lernkurve des Einsatzes von Drohnen hat global eingesetzt. Dabei bleiben die dahinter liegenden logistischen Fragen unsichtbar, entziehen sie sich doch der Social-Media-Präsenz. Ihre Herstellung, Wartung, Logistik und Erneuerung schaffen komplette Industriezweige mit ihren Lieferketten – in der Regel mit chinesischem Anteil. Wo die technologische Führung und Preisbildung Chinas ungeschlagen bleibt, verwehren Fragen der Daten- und IT-Sicherheit ihre uneingeschränkte Nutzung innerhalb der NATO-Staaten. Also bedarf es europäischer Alternativen und der Entwicklung einer lokalen Industrie. Wenige Menschen können uns darin auf dieselbe Weise Einblicke geben, wie die jungen Mittelständler, die mit diesem Markt mitgemachten sind.
